2025 hat uns inspiriert, bewegt und vernetzt. Die 29. ONGKG-Konferenz in Bruck an der Mur bildete dabei den Höhepunkt des Jahres – mit spannenden Beiträgen und wertvollem Austausch unter den vielen Teilnehmenden. Wir gratulieren der psychologischen Beratungsstelle des Wiener Gesundheitsverbunds sowie dem Zentrum für ambulante Rehabilitation Graz, Gewinner des 1. und 2. Platz des ONGKG-Mitgliederpreises, der bei der Konferenz verliehen wurde. Einen ausführlichen Beitrag zur Konferenz lesen Sie weiter unten.
Zugleich freuen wir uns, bekannt zu geben, dass die Jubiläumskonferenz „30 Jahre ONGKG – 40 Jahre Ottawa Charta“ vom 26. bis 27. November 2026 in Wien stattfinden wird. Merken Sie sich den Termin vor, es wird ein besonderes Ereignis!
2026 bringt viel Neues: Wir bilden Gutachter:innen für altersfreundliche Gesundheitseinrichtungen aus, entwickeln ein spezielles Angebot für Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen und finalisieren unsere Standards für klimafreundliche und gesundheitsfördernde Gesundheitseinrichtungen. Sie dürfen sich außerdem auf bewährte Weiterbildungsformate wie den ONGKG-Frühjahrsworkshop sowie erst kürzlich etablierte und für ONGKG-Mitgliedseinrichtungen kostenlose Angebote rund um das Arbeitsbewältigungs-Coaching© sowie die Lebensphasenmatrix freuen. Und: Wir planen neue Formate – es wird ein aufregendes Jahr!
Im Newsletter lesen Sie zudem von einer neuen und einzigartigen Fortbildung, die in Kooperation mit der österreichischen Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) erstmals von März bis Juni 2026 angeboten wird: Der Lehrgang „Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung“ für Ansprechpersonen in Gesundheitseinrichtungen ist zu 100 % von der Agenda Gesundheitsförderung finanziert. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
In dieser 55. Ausgabe unseres Newsletters erwarten Sie interessante Einblicke in Aktivitäten des ONGKG, unserer Mitgliedseinrichtungen und Partnerorganisationen. Viel Freude beim Lesen!
Zum Schluss: Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gesundheitsförderliches Jahr 2026. Danke für Ihre Treue – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und ein Wiedersehen im neuen Jahr!
ONGKG-Vorstand und das Team der Koordinationsstelle an der GÖG
ongkg@ongkg.at
Im kommenden Jahr 2026 feiert das ONGKG ein besonderes Jubiläum: Vor 30 Jahren wurde das Österreichische Netzwerk gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen gegründet. Darüber hinaus jährt sich die Verabschiedung der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum 40. Mal. Dieses besondere Datum wird zum Anlass genommen, am Gründungsort in Wien eine große Jubiläumskonferenz zu veranstalten, um die letzten Jahrzehnte zu reflektieren und die künftigen Herausforderungen bei der Umsetzung der Vision zu diskutieren. Weitere Informationen folgen 2026.
Reservieren Sie sich schon jetzt den 26. und 27. November 2026 im Kalender!
Unter dem Motto "Mut zur Brücke! Schnittstellen erkennen und gemeinsam gestalten" bot die 29. Österreichische Konferenz gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen am 23. und 24. Oktober 2025 im Stadtsaal Bruck an der Mur rund 140 Teilnehmer:innen ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm sowie Gelegenheit für Austausch und Vernetzung. Gastgeber war die Reha Bruck, die mit großem Engagement und Professionalität eine inspirierende Veranstaltung ermöglichte und ihre Rolle als aktive Partnerin für Gesundheitsförderung eindrucksvoll unterstrich. Die Veranstaltung war Teil des ÖGPH-Jubiläumsjahres und widmete sich der zentralen Frage, wie Schnittstellen im Gesundheitswesen erfolgreich gestaltet werden können, um eine sichere, effiziente und patientenzentrierte Versorgung zu gewährleisten.
Schwerpunktthemen der Konferenz
In den Plenar- und Paralleleinheiten standen folgende Fragen im Vordergrund:
Namhafte Expert:innen beleuchteten diese Themen in den Plenarvorträgen aus verschiedenen Perspektiven und boten inspirierende Einblicke.
Im ersten Plenum sprach Mag. Dr. Robert Griebler (GÖG) über die Herausforderungen der Gesundheitskompetenz an Schnittstellen im Gesundheitssystem. Linda Eberle, BSc MSc (GÖG) und Daniel Gressl (Land Steiermark) stellten das Modell Community Nursing als Bindeglied zwischen Versorgung, Pflege und Vorsorge vor. Eine Podiumsdiskussion mit Expert:innen aus Medizin und Primärversorgung rundete die Einheit ab.
Die zweite Plenareinheit widmete sich der Digitalisierung: DIin Angelika Rzepka (AIT) präsentierte Chancen digitaler Gesundheitsförderung für eine integrierte Versorgung und Mag.a Beate Heiß stellte das Projekt digi.GeKo® der Pensionsversicherung vor.
In der dritten Plenareinheit wurden praxisnahe Ansätze zur Optimierung von Schnittstellen vorgestellt: Monika Seidl (Selbsthilfe Salzburg) zeigte, wie gelebte Kooperation zwischen Kliniken und Selbsthilfegruppen Brücken in den Alltag schlägt. Dr. Andreas Köck, MBA (KAGES) präsentierte das Projekt mobiREM – Mobile geriatrische Remobilisation, und Ian Langner, BSc MBA (GÖG) erläuterte die Etablierung klarer Patientenwege nach dem Prinzip „digital vor ambulant vor stationär“. Auch hier schloss eine Podiumsdiskussion die Einheit ab.
Auch die Paralleleinheiten boten spannende Einblicke – von der wirksamen Gestaltung von Patientenpfaden über gesundheitsfördernde Strukturen und interprofessionelle Kommunikation bis hin zu Empowerment für Mitarbeitende. Beim Poster-Walk wurden innovative Projekte vorgestellt, darunter Beiträge zur Betrieblichen Gesundheitsförderung, zu Substanzkonsum und Gesundheitsförderung im Spannungsfeld sozialer Einflüsse sowie zu gesundheitsfördernder Führung im Klinikalltag.
Auszeichnungen und Rahmenprogramm
Neben den fachlichen Programmpunkten konnten wieder zahlreiche Urkunden an ONGKG-Mitglieder, Tabakfreie Gesundheitseinrichtungen, Baby-friendly Hospitals und Altersfreundliche Gesundheitseinrichtungen übergeben werden.
Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung des ONGKG-Mitgliederpreises 2025: Den ersten Platz erhielt die Psychologische Beratungsstelle des Wiener Gesundheitsverbunds für die Maßnahme "Psychische Erste Hilfe für Mitarbeiter:innen". Der zweite Platz ging an das Projekt "Von der Idee zur Umsetzung: Mit Mut zur Brücke – BGF gemeinsam denken und leben" des Pensionsversicherungszentrums für ambulante Rehabilitation Graz. Nähere Informationen zu den beiden Gewinnerprojekten sind im Newsletter zu finden.
Ein besonderer Höhepunkt war der Konferenzabend, der den Teilnehmenden Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmosphäre bot. Für den kulturellen Akzent sorgte eine Lesung von Schauspieler Stefano Bernardin.
Eine Nachlese mit den Präsentationen der Plenar- und Paralleleinheiten der 29. ONGKG-Konferenz finden Sie unter: www.ongkg.at/konferenz/2025.
Im Rahmen des Audits im Oktober 2025 wurde das PV Reha-Zentrum St. Radegund wieder erfolgreich zur tabakfreien Gesundheitseinrichtung auf GNTH-Silberlevel zertifiziert.
Auditorin Mag.a Claudia Kurat konnte sich im Rahmen der Dokumentenprüfungen, persönlichen Auditgespräche und der Begehung überzeugen, dass im Reha-Zentrum laufend Maßnahmen gesetzt werden und aktiv an der Weiterentwicklung und an Verbesserungen im Sinne der Tabak- und Nikotinfreiheit gearbeitet wird.
So wurden z. B. neue Plakatserien, Tabakfrei-Goodies und Beschilderungen, Aktivitäten zum Weltnichtrauchertag und Entwöhnungsangebote entwickelt und umgesetzt, besonderen Wert wird insbesondere auch auf die Schulung der Mitarbeitenden und die Netzwerkarbeit gelegt.
Die Freude über die erfolgreiche Re-Zertifizierung ist groß und motiviert zum Weiterarbeiten! Tabakfrei werden – Tabakfrei bleiben mit dem Reha-Zentrum St. Radegund!
Silvia Poschner
Pensionsversicherungsanstalt
Rehabilitationszentrum St. Radegund
für Herz-Kreislauferkrankungen
+43 (0)3132 - 2351/75120
silvia.poschner@pv.at
www.pv.at
Im PV Reha-Zentrum St. Radegund heißt es das ganze Jahr über „bewegt-gesund-fit“, es wird seit Jahren auf ein ganzheitliches Konzept und Angebot zur Förderung der Gesundheit gesetzt.
Das Jahr 2025 bietet den Mitarbeiter:innen ein Vielzahl von Aktivitäten und Programmen, welche zur Steigerung der physischen und psychischen Gesundheit beitragen.
Ob Kochkurs „Schnell am Tisch – gesund im Bauch“, Yoga, ein BGF-Infotag mit Getränkequiz, Kneippwanderung, ein Workshop zum Thema alternsgerechtes Arbeiten, Entspannungseinheiten, BIA-Messungen, Selbstverteidigungsworkshop, Aroma-Duftvortrag, gesunde Lippenpflege, Rückengesundheit, Tabak-Nikotinentwöhnung, Vitaminwochen, Arbeitsplatzevaluierungen und Schwimmtraining – es ist für jeden ein gesundheitsförderndes Angebot dabei.
Hervorzuheben ist die Teilnahme eines BGF-Teams am Charity-Lauf „Run against Cancer“ der Med. Uni Graz zugunsten der Krebsforschung und Betreuung von Krebspatient:innen in der Steiermark. Nicht nur der Teamgeist und das Miteinander wurden gefördert, es wurde auch Gutes getan.
Das Reha-Zentrum ist mit den BGF-Gütesiegel ausgezeichnet und Gewinnerin des steirischen Gesundheitspreises „Fit im Job 2024“.
Silvia Poschner
Pensionsversicherungsanstalt
Rehabilitationszentrum St. Radegund
für Herz-Kreislauferkrankungen
+43 (0)3132 - 2351/75120
silvia.poschner@pv.at
www.pv.at
Sportlich, kollegial und mitreißend – so präsentierte sich die Klinik Hietzing am 10. Oktober 2025 bei ihrem Mitarbeitenden-Staffellauf. Unter dem Motto „Teamwork in Bewegung“ liefen 19 Teams mit jeweils vier Teilnehmer:innen um die Wette – und setzten damit ein starkes Zeichen für gelebte Gesundheitsförderung im Arbeitsalltag.
Die rund 430 Meter lange Strecke rund um das Kurhaus sowie die Pavillons A und B wurde zum Schauplatz von Begeisterung, Ansporn und Teamgeist. Kolleg:innen aus allen Berufsgruppen nahmen teil, feuerten an und feierten gemeinsam. Trotz frischen Herbstwetters war die Stimmung ausgelassen – unterstützt durch Musik, Moderation und jede Menge gute Laune.
Bereichsleitung Pflege der 1. und 2. Psychiatrischen Abteilung Peter Wodicka und DGKP Zahidullah Nemati führten durch das Programm und sorgten schon beim gemeinsamen Aufwärmen für Bewegung und Motivation. Auch Pflegedirektorin Andrea Sailer ließ es sich nicht nehmen, selbst an den Start zu gehen. Die Kollegiale Führung – darunter Ärztlicher Direktor Wolfgang Huf, Verwaltungsdirektor Gunther Farnleitner und Technischer Direktor Lukas Nespor-Doslic – unterstützte die Läufer:innen lautstark am Streckenrand.
Am Ende standen Teamgeist und Freude klar vor dem Wettbewerb – doch natürlich wurden auch Sieger:innen gekürt: Den ersten Platz holte sich das Team „Laufen & Schnaufen“ aus der 6. Medizinischen Abteilung mit einer beeindruckenden Zeit von 5:58 Minuten. Das kreativste Outfit ging an die „Refluxraketen – 4 Peristaltik im Sprintmodus“.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmer:innen, der Küche der Klinik Hietzing für die kulinarische Verpflegung, der Personalvertretung für die Getränke sowie dem Team der
Gesundheitsförderung rund um Michaela Schnaufert, Bereichsleitung Pflege der Lungenabteilung und Projektleitung der Gruppe, für die Organisation.
Das Fazit fiel eindeutig aus: Der Staffellauf war ein voller Erfolg – und soll künftig als fixer Bestandteil des Gesundheitsförderungsprogramms der Klinik Hietzing etabliert werden.
Bewegung, Spaß und Zusammenhalt zeigten einmal mehr, dass Gesundheitsförderung auch mit Leichtigkeit und Freude gelingen kann.
Das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt wurde beim Best Practice Award "Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen" gleich zweimal prämiert.
Ausgezeichnet wurden die „Gärten der Salutogenese“ sowie die vorbildliche Mobilitätsinitiative im Rahmen der Cycle-Friendly-Employer-(CFE)-
Zertifizierung. Damit ist das Ordenskrankenhaus die einzige Einrichtung, die in diesem Jahr zwei Awards erhielt.
Kraftorte im Klinikalltag – Natur als Teil der Genesung
Die Jury überzeugten vor allem die umfassend neu gestalteten Außenanlagen, die das Krankenhaus in den vergangenen Jahren realisiert hat. Mit dem Ruhegarten „Elisabeth Hof“, dem „Rosengarten der Freude“ und dem Patientengarten „Gratia – Garten der Dankbarkeit“ wurden Orte geschaffen, die Erholung, Sinnstiftung und ökologische Nachhaltigkeit vereinen. Die Gärten fördern nachweislich Wohlbefinden und Genesung, reduzieren Stress und werten das Mikroklima des Areals auf. Ein besonderes Element bildet der Arzneipflanzengarten der Anstaltsapotheke, in dem über 100 Heilpflanzen in einem symbolträchtigen „Blüten-Hexagon“ angeordnet sind.
Zukunftsweisende Maßnahmen
Für 2026 plant das Krankenhaus weitere Schritte: Die Entsiegelung rund um den neuen Haupteingang sowie zusätzliche naturnahe Begrünungsmaßnahmen sollen Biodiversität, Aufenthaltsqualität und Klimaschutz weiter stärken.
Nachhaltige Mobilität im Klinikalltag
Auch in der Kategorie Mobilität konnte das Krankenhaus punkten. Die CFE-Zertifizierung würdigt gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zur Förderung von Radverkehr:
Diese Angebote erleichtern es Mitarbeitenden, klimafreundlich und gesund zur Arbeit zu kommen und stärken das nachhaltige Mobilitätsprofil der Einrichtung.
Verantwortung für Mensch und Umwelt
Die Auszeichnungen der GÖG unterstreichen die Bedeutung einer zukunftsorientierten, klimafreundlichen Gesundheitsversorgung. "Die ‚Gärten der Salutogenese‘ stehen für Genesung in und mit der Natur, die CFE-Zertifizierung für klimafreundliche Mobilität – gemeinsam spiegeln sie unsere Haltung wider: Wir gestalten Gesundheit ganzheitlich", betont Mag. Michael Steiner, MAS, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses.
Im Oktober 2025 wurden bereits zum dritten Mal die Best Practice Awards "Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen" seitens des BMASGPK und der Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation der GÖG verliehen. Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und Abteilungsleiterin Ruperta Lichtenecker zeichneten 20 beeindruckende Projekte in sechs Kategorien aus, die richtungsweisende Klimaschutzmaßnahmen in ihrer Gesundheitseinrichtungen verankert haben. Nähere Informationen zu den Projekten finden Sie auf unserer Website! Wir gratulieren allen Award-Gewinner:innen herzlich!
Einen Nachbericht finden Sie auch unter: Best Practice Award 2025: Klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen | Gesundheit Österreich GmbH
Kontakt:
Gesundheit Österreich GmbH
Kompetenzzentrum Klima und Gesundheit
Abteilung Klimaneutralität und nachhaltige Transformation
klimaneutrales.gesundheitswesen@goeg.at
In Österreich wurde im Jahr 2024 eine Erhebung zur professionellen Gesundheitskompetenz von Psychiater:innen, Psychotherapeutinnen/-therapeuten sowie Klinischen- und Gesundheitspsychologinnen/-psychologen durchgeführt. Die Befragung untersuchte Kompetenzen in den Bereichen Informations- und Wissensmanagement, Informations- und Wissensvermittlung sowie Patienteneinbindung und Unterstützung von Patientinnen/Patienten bzw. Klientinnen/Klienten im Umgang mit digitalen Informationen. Die Studie wurde von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) durchgeführt und aus Mitteln der Agenda Gesundheitsförderung finanziert. Die Ergebnisse sind nun veröffentlicht.
Kontakt:
Gesundheit Österreich GmbH
Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem
studie.gesundheitskompetenz@goeg.at
Gute Gespräche wirken. Sie fördern nachweislich die Gesundheit von Patientinnen und Patienten, stärken die Versorgungsqualität und verbessern die Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitenden. Das aktuelle Förderprogramm bietet Gesundheitseinrichtungen mit und ohne direktem Patientenkontakt die Möglichkeit, praxisnahe Trainings mit finanzieller Unterstützung umzusetzen.
Sie möchten Ihre Kommunikationskompetenz stärken und dafür eine Förderung nutzen?
Gute kommunikative Fertigkeiten unterstützen Gesundheitsfachkräfte, die vielfältigen Herausforderungen im beruflichen Alltag zu bewältigen. Patientenzentrierte Gesprächsführung ist entscheidend für eine effektive und sichere Krankenversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention.
Hier setzt die Initiative Gute Gesprächsqualität an: Kommunikationstrainings nach ÖPGK-tEACH-Standard wirken nachhaltig, um die Gesprächsqualität im Versorgungsalltag erheblich zu verbessern – UND: sie werden gefördert!
Am Förderprogramm können Einrichtungen des Gesundheitswesens teilnehmen, sowohl mit direktem als auch indirektem Patientenkontakt.
Reichen Sie Ihren Förderantrag bis 31. Juli 2026 ein. Die Umsetzung der Trainings ist bis spätestens 25. Oktober 2026 möglich.
Da die Vergabe nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip erfolgt, lohnt sich frühes Einreichen besonders.
Alle Details zu den Antragsbedingungen, den Link zum Antragsformular, das voll-ständige Förderprogramm und alle weiterführenden Informationen finden Sie hier: Aktuelle Förderangebote - ÖPGK.
Gute Gesprächsqualität ist lehr- und lernbar.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, um Ihre Mitarbeiter:innen nachhaltig zu stärken.
Vernetzen Sie sich mit der Initiative Gute Gesprächsqualität auf LinkedIn, um noch näher dran zu sein.
Kontakt:
Gesundheit Österreich GmbH
Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem
Initiative Gute Gesprächsqualität
info@ggq.at
Gute Gesundheitsinformationen sind die Grundlage für informierte Entscheidungen und die Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit.
Die repräsentativen Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage bestätigen: Ein Großteil der Bevölkerung nutzt digitale Kanäle, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. 89 Prozent der Befragten (ab 18 Jahren) haben schon einmal gezielt online nach Gesundheitsinformationen gesucht. Am häufigsten werden dafür Suchmaschinen und Gesundheitsportale genutzt, aber auch KI-Chatbots, soziale Medien und Messenger-Dienste spielen eine wachsende Rolle.
Mit der Zunahme von Gesundheitsinformationen im digitalen Raum verbreiten sich auch Fehl- und Desinformationen rasch. In der Erhebung geben ein Drittel bis knapp 60 Prozent der Nutzer:innen an, sich häufig oder gelegentlich falsch informiert zu fühlen. Am schlechtesten schneiden die sozialen Medien ab. Das höchste Vertrauen genießen Gesundheitsportale.
Das Resultat: Die meisten der Befragten wünschen sich eine Qualitätssicherung von Gesundheitsinformationen.
Gesundheitseinrichtungen sind Schlüsselorte, an denen täglich Kommunikation, Information und Beziehungsgestaltung stattfinden. Damit tragen sie eine besondere Verantwortung, Rahmenbedingungen zu schaffen, die körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden stärken. Der neue Lehrgang „Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung“ der Gesundheit Österreich GmbH unterstützt Mitarbeitende von Gesundheitseinrichtungen dabei, Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung nachhaltig in ihrer Organisation zu verankern. In drei Monaten (März–Juni 2026) erwerben Teilnehmende praxisnahes Wissen, das direkt im Arbeitsalltag anwendbar ist: von der Verbesserung der Patientenkommunikation bis zur Umsetzung umfassender gesundheitsfördernder Maßnahmen.
Die Vorteile einen Blick:
Zielgruppe: Mitarbeitende aus Krankenhäusern, Reha-, Pflege- und Senioreneinrichtungen – von Gesundheitsberufen über Qualitätsmanagement bis zur Verwaltung.
Die Kosten für den Lehrgang werden zu 100 % aus Mitteln der Agenda Gesundheitsförderung übernommen (exklusive Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmenden).
Die Anmeldung ist ab jetzt möglich!
Kontakt:
Gesundheit Österreich GmbH
Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem
LehrgangGKGF@goeg.at
Von 20. bis 22. Mai 2026 findet unter dem Titel "Creating Sustainable Healthcare Systems to promote Health, Equity and Resilience in Times of Global Crises" die 31. Internationale Konferenz gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (Health Promoting Hospitals and Health Services – HPH) in Malmö, Schweden statt.
Die Konferenz wird in Kooperation mit dem schwedischen HPH-Netzwerk ausgerichtet, das 2026 sein 30-jähriges Bestehen feiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Zeiten globaler Krisen aktiv Gesundheit, Chancengerechtigkeit und Resilienz fördern können. Anlass bietet auch der 40. Jahrestag der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der WHO, deren Prinzipien angesichts von Klimakrise, demografischem Wandel und zunehmenden sozialen und gesundheitlichen Ungleichheiten aktueller denn je sind.
Thematische Schwerpunkte der Konferenz:
Die Konferenz bietet ein vielfältiges Programm mit Plenarsitzungen, Symposien, Workshops, Posterpräsentationen und Networking-Möglichkeiten. Sie richtet sich an Fachkräfte aus Gesundheitswesen und Wissenschaft, politische Entscheidungsträger:innen sowie Vertreter:innen von Patient:innen, Bürgerinitiativen und Zivilgesellschaft.
Weitere Informationen zur Konferenz und laufende Updates zum Programm finden Sie auf der Konferenzwebsite unter https://www.hphconferences.org/nc/malmo2026/. Die Anmeldung zum Frühbuchertarif ist bis 13. Februar 2026 möglich.
Kontakt:
Gesundheit Österreich GmbH
Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem
Internationales Konferenzsekretariat
conference-secretariat@hphconferences.org
30 Jahre ONGKG – 40 Jahre Ottawa Charta
Save the Date!
26. bis 27. November 2026
Wien
________________________________________________________
67. Österreichischer Kongress für Krankenhausmanagement
Bewegung! Für eine nachhaltige Patientenversorgung in bewegten Zeiten
4. bis 6. Mai 2026
Eisenstadt
31st International Conference on Health Promoting Hospitals and Health Services
Creating Sustainable Healthcare Systems to promote Health, Equity and Resilience in Times of Global Crises
20. bis 22. Mai 2026
Malmö, Schweden
Frühe-Hilfen-Tagung des NZFH.at
02. Juni 2026
Linz
ÖGKV-Kongress 2026
Mut trifft Vision – Pflege gestaltet
11. bis 12. Juni 2026
Congress Graz
EISL-Kongress 2026
25. bis 27. Juni 2026
Alte Kongresshalle München
8. Jahrestagung der ÖGPH
Unified Health in a Globalised World
16. bis 18. September 2026
FH Joanneum und Steiermarkhof Graz
21. 3Länderkongress Pflege in der Psychiatrie
Selbst.Bewusst.Sein
17. bis 18. September 2026
Bielefeld
Stillfachtagung Kärnten
09. bis 10. Oktober 2026
EduCare Hotel am Ossiachersee